Köln-Kalk – Zons – Leverkusen

Brote? Eingepackt. Wasser? Auch. Decke, Sonnencreme und Kamera? Wir haben alles!
Kurz noch die Reifen ein wenig aufgepumpt und los ging’s. Wir wollten von Köln aus nach Zons am Rhein fahren; ein netter Sonntagsausflug.

Route Köln-Kalk – Zons – Leverkusen-Mitte bei Bikemap

sth72396Von Kalk aus ging es über die Mülheimer Brücke, am Niehler Hafen vorbei Richtung Norden. Quer durch die Fordwerke und durch Merkenich hindurch, fuhren wir über den Deich nach Rheinkassel, wo wir bei Kilometer 16 unserer Tour die erste kleine Rast einlegten. Vorbei an Langel und über den gleichnamigen Damm kamen wir nach Worringen, wo man leider an den etwas stinkenden Bayer-Werken Dormagen vorbei muss. Zu allem Überfluss fährt man hier auf einem Radweg an einer stark befahrenen Straße entlang.

sth72408Kurz hinter dem Bayer-Werk geht es aber zur Entschädigung wieder mitten in die Auto freie Zone, durch Schafe hindurch und mal wieder über den Deich. Wenn man Zons mit seiner Stadtmauer und Windmühle schon im Blick hat, kann man links den Deich hinunterfahren und kommt durch einen kleinen Durchgang mitten in die mittelalterliche Stadt Zons.

sth72403Nach stärkender Rast am Rande der sehenswerten Altstadt setzten wir mit der Autofähre Zons nach Düsseldorf-Urdenbach über, von wo es nun wieder gen Süden ging. Irgendwo zwischendrin haben wir dann direkt am Rhein eine Pause auf der mitgebrachten Decke eingelegt und wenn man die Augen zumachte fühlte zumindest ich mich ein bisschen wie am Meer.

sth72419Das letzte Stück muss man leider oft über Straßen oder an Industriebezirken und Autobahnen vorbei radeln, was bei uns zu einer gewissen Unlust führte. Deswegen stiegen wir dann auch in Leverkusen-Mitte in den RegionalExpress und fuhren eine Station bis Köln-Mülheim zurück.

Alles in allem waren die 50 Kilometer der Tour ein toller Ausflug, den ich jedem ans Herz legen kann. Die Route (mit GPS-Daten) findet ihr hier bei Bikemap: Route Köln-Kalk – Zons – Leverkusen-Mitte

Endlich

Köln, 6°C, Nieselregen.

Es herrscht eigentlich ziemliches Sauwetter, ich hatte einen emotional anstrengenden Tag, aber ich hatte diesen unbändigen Drang nach Bewegung. Zum Glück haben es die Jungs und das Mädel von Radfieber nach über zwei Wochen endlich geschafft meine Fahrradgabel zu reparieren, sodass ich endlich wieder Rad fahren konnte.

Und das tat ich mal eben. Knapp 9km bin ich gefahren und danach unter die heiße Dusche. Gleich dann glückselig und geschafft ins Bett fallen. Ich freu mich!