Orbit: Marsian Mountains Wochenende

Im Herbst hatte ich ein Wochenende frei und wollte den Marsian Mountains Orbit zu fahren. Mein ursprünglicher Plan war das von zu Hause mit Zwischenübernachtung in einem Stück zu machen (mit An- und Abreise per Rad). Dafür war ich dann allerdings noch zu erkältet und habe aus der Not eine Tugend gemacht und bin erst mal mit dem Rad auf’m Camper nach Undeloh gefahren.

Undeloh ist einer der schnuckeligen Rentner-Touri-Orte in der der Heide, von dem ihr mit den Pferdekutschen losjückeln könnt. Oder auf einem Mini-Stellplatz übernachten und dann mit dem Rad losziehen. (Auf dem großen Parkplatz weiter südlich darf leider nicht mehr übernachtet werden.)



Samstag wollte ich einfach sehen, wie ich drauf bin und evtl. die ganze Strecke fahren oder nur einen Teil. Meine Verfassung und v.a. meine Pulsuhr haben mir ziemlich bald verraten, dass es keine allzu lange Tour werden sollte.

Daher bin ich eher gemütlich mit vielen Pausen gefahren und habe nach ca. 40 Kilometern wieder den Bus angesteuert. Sonntag bin ich dann sehr früh aufgestanden, mit dem irren Plan den Rest zu fahren. Es wurde zwar doppelt so lang wie am Tag zuvor, allerdings bin ich nicht den ganzen Orbit gefahren (außer wenn ich die Kilometer von Tag 1 und 2 zusammenrechne, komme ich auf die Strecke).

Beide Strecken durch die Heide, die kleinen Hügel hoch, durch die Schlucht runter, die Single Trails und die Sandkisten zwischendurch sind einfach mega. Auch wenn ihr nur Teilstücke fahrt, es lohnt sich. Schöne Natur und v.a. sehr abwechslungsreich. Ich bin sehr froh über mein Gravel Bike :-)

Giant Defy LTD

Mitte 2019 war zum einen klar, dass ich mein Koga nicht mal eben so retten konnte (Riss im Oberrohr). Zum anderen wollte ich wieder mehr Rennrad fahren.

Der Händler um die Ecke hatte zu der Zeit das Giant Defy LTD von 2016 ordentlich runtergesetzt im Schaufenster stehen. Ich bin nicht so der Freund von Vollcarbon, allerdings von guten, knackigen Schaltungen. 1k€ für ein schickes Rad mit Ultegra war ziemlich gut, daher habe ich nach einiger Bedenkzeit zugeschlagen.

Ein paar Runden über die Deiche und zwei RTFs waren vor Corona noch drin. Ich habe es sogar in der Transporttasche per Bahn mit ins Bergische Land bei Köln genommen (meine alte Hausrunde).

Seit Kind 2 und noch viel mehr seit mein neues Gravel Bike da ist, hängt es leider immer öfter im Arbeitszimmer und wird wenig bewegt. Ich hoffe, dass nächste Saison wieder mehr Rudelfahren auf der Fahrbahn möglich ist.

Mal ne 8 auf die Karte malen. Gravel mit Sandkästen

Spontan ein paar Stunden frei, weil das Kind auf einem Kindergeburtstag ist und ein ehemaliger Kollege, der in der Nähe wohnt und auch Zeit hat. Das hat dazu geführt, dass ich letzten Samstag eine schicke Gravel Tour durch den Höltigbaum und am Großen- und Lütjensee vorbei gemacht habe.

Zwischendrin sind wir Pferdepfaden gefolgt, die wirklich herausfordernd für die 40mm G-One Allrounds waren. Sand, Schlamm und ordentlich gehoppel. Das hätte eher breitere und stolligere Reifen gebraucht. Auf der anderen Seite eine ziemlich gute Herausforderung und Abwechslung.

Der Knaller der Tour kommt kurz vor Schluss im Höltigbaum: Feinster Singletrail, der einen richtig schönen Flow hat.

Ende der Pause?

Der Blog hier hat lange geschlummert, genau wie meine Leidenschaft zu schreiben und zu fahren.

In der Zwischenzeit sind zwei Räder gegangen und zwei neue gekommen. Der Rennradklassiker musste wegen einem gerissenen Rahmen leider in die Komponentenverwertung. Der Trekker wurde neulich von einem Gravel Bike verdrängt.

Seit einiger Zeit habe ich ein neues Rennrad und seit neuestem ein Gravel Bike. Den Renner habe ich nur wenig Artgerecht bewegt, da die RTFs wegen Corona lange flach gefallen sind. Das Gravel Bike nutze ich auf dem Weg zur Arbeit und auf Feierabendrunden oder Orbits. Mehr dazu in der nächsten Zeit.

Elbe classic RTF

Heute ging es los mit dem einrollen; und wie! Schönstes Wetter war vorhergesagt und auch eingetreten. Ich hatte über Helmuts Fahrradseiten die Elbe classic RTF gefunden und bin sie heute auch gefahren.

Zunächst war ich überrascht wie viele andere hier auch von Neugraben aus die Saison einläuten wollten.

Ich hatte mehrfach das Glück in moderat schnelle Gruppen hineinzufahren, die mich gut mit durch die Hügel und Ebenen gezogen haben. Ich liebe dieses Rudelfahren. Das summen der Reifen und dieses Gemeinschaftsgefühl.

Daher wurde meine Zeit auf der kleinen Runde auch ganz ok. Aber mehr wäre vollkommen untrainiert nicht gegangen. Leider setzt sich ein Riss in meinem Stahlrenner fort, so dass ich bald umsatteln muss.